das bienenjahr - der jahresablauf Im überblick

Die Entwicklung des Bienenstaats ist an den Verlauf der Jahreszeiten gekoppelt. Die Temperatur und das Blütenangebot regeln die Volksstärke, die ab Frühling und bis zum Sommer stetig ansteigt.



JANUAR & FEBRUAR

In den Wintermonaten sitzen die Bienen ruhig im Kasten, dicht zusammengedrängt als "Wintertraube". Sie zehren von den Vorräten und wärmen sich gegenseitig. Die Bienen im Winter sind mit bis zu sieben Monaten deutlich langlebiger als im Sommer (4-6 Wochen). Je weniger sie gestört werden, desto besser kommen sie durch die kalten Wochen. Steigen die Temperaturen etwas in den Plusbereich, können die Bienen beim ersten Pollen- und Nektarsammeln an Frühblühern wie Schneeglöckchen beobachtet werden.



MÄRZ & APRIL

Mit dem einsetzenden Frühling beginnen die Bienen den Stock auf etwa 35 °C aufzuheizen. Auch draußen wird es wärmer, das Blütenangebot in der Natur nimmt zu, die Bienen tragen neben dem ersten Nektar vor allem reichlich Pollen ein und die Königin legt fleißig Eier - weit über tausend pro Tag sind möglich. Schnell wächst so das neue Volk, um in der kommenden Haupttrachtzeit genügend Vorräte für den Winter eintragen zu können.



MAI & JUNI

Im Mai liegt die Hauptblütezeit und es gibt Nektar wie auch Pollen im Überfluss. Neben Frühlingsblumen, wie Löwenzahn und Vergissmeinnicht, zählen vor allem Obstbäume und die gelben Rapsfelder zu den Nahrungsquellen der Bienen. Aufgrung der guten Versorgung läuft die Königin zur Höchstform auf und legt bis zu 2000 Eier täglich. Da kann es im Bienenstaat leicht zu eng werden. Die Lösung dafür ist das sogenannte Schwärmen: Ein Teil der Bienen verlässt mit der alten Königin das Volk und sucht sich an anderer Stelle ein neues Zuhause. Die Rolle der alten Königin im verbleibenden Volk übernimmt ihre neu geschlüpfte Tochter. Auf diese Weise entstehen aus einem Volk zwei und die Bienen sichern so das Überleben ihrer Art - seit vielen Millionen Jahren.



JULI & AUGUST



SEPTEMBER & OKTOBER

Langsam bereiten sich die Bienenvölker auf die lange, entbehrungsreiche Zeit vor. Alte, abgearbeitete Arbeiterinnen fliegen aus und kehren nicht mehr zurück, sie sterben. Schon bald werden die Sammlerbienen durch die etwas größeren Winterbienen ersetzt. Sie sind kräftiger und können bis zu neun Monate leben. Die Winterbienen halten die Königin im Winter warm und werden die erste Brut im Frühjahr versorgen.



NOVEMBER & DEZEMBER

Mit dem nahenden Winter beenden die Bienen ihre Flugtätigkeit, nun ist Winterruhe angesagt. Die Bienen bilden eine Traube um ihre Königin und halten sie warm.


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Imkerverein Allershausen

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